Mitgliedschaften & Netzwerk

 

Die Raiffeisen KAG ist einer der führenden Anbieter von nachhaltigen Investmentlösungen im deutschsprachigen Raum. Um die Entwicklung von nachhaltigen Investments weiter zu unterstützen und Innovationen anzustoßen ist die Raiffeisen KAG ein aktives Mitglied zahlreicher Vereinigungen und Interessensvertretungen.

 


FNG. Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) ist der Fachverband für Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz. Zu seinen mehr als 170 Mitgliedern zählen u. a. Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Versicherungen, Ratingagenturen, Investmentgesellschaften, Vermögensverwalter, Finanzberater und NGOs.


Zu den Zielen und Aufgaben des FNG zählt:

- Aktive Förderung von Entwicklung, Transparenz und Qualität nachhaltiger Finanzprodukte
- Mitgestaltung der politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
- Aufzeigen des positiven Lenkungseffekts Nachhaltiger Geldanlagen für Gesellschaft und Umwelt
- Qualitätssicherung Nachhaltiger Geldanlagen

 

Das FNG arbeitet stetig an einer Weiterentwicklung der Qualitätsstandards nachhaltiger Geldanlageprodukte. Zusammen mit Eurosif vergibt das FNG seit 2008 das Transparenzlogo für nachhaltige Publikumsfonds. Seit 2012 bietet das FNG mit dem FNG-Nachhaltigkeitsprofil Anlegern und Beratern einen zusätzlichen Service an. Außerdem ist das FNG Initiator und Herausgeber des 2015 gestarteten FNG-Siegels für nachhaltige Publikumsfonds.

Die Raiffeisen KAG ist ein langjähriges, aktives Mitglied des FNG und stellt mit Wolfgang Pinner einen der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des Forums.

 


UN PRI. Die von der UN ins Leben gerufene Initiative für Verantwortungsvolles Investieren (United Nations-supported Principles for Responsible Investment, kurz UN-PRI) ist ein internationales Investoren-Netzwerk mit dem Ziel die sechs Prinzipien für Verantwortungsvolles Investieren in der Praxis umzusetzen. Ziel ist es, die Unterzeichner dabei zu unterstützen, Nachhaltigkeits-Themen in ihre Investitionsentscheidungsprozesse einzubauen. So tragen Unterzeichner zu einem nachhaltigeren globalen Finanzsystem bei.
 

Raiffeisen Capital Management hat diese Prinzipien unterzeichnet und verpflichtet sich somit (soweit mit der treuhänderischen Verantwortung vereinbar) dazu,

1. ESG-(Environmental Social Governance-)Themen in die Analyse- und Entscheidungsprozesse im Investmentbereich einzubeziehen

2. ein aktiver Aktionär zu sein und ESG-Themen in die Aktionärspolitik und -praxis einzubeziehen
3. eine angemessene Offenlegung in Bezug auf ESG-Themen bei den Unternehmen und Körperschaften zu fordern, in die investiert wird
4. die Akzeptanz und Umsetzung der unterzeichneten Grundsätze in der Investmentbranche voranzutreiben
5. zusammenzuarbeiten, um die Wirksamkeit bei der Umsetzung der Grundsätze zu stärken
6. über Aktivitäten und Fortschritte bei der Anwendung der Grundsätze Bericht zu erstatten.

 

 

 

 

 

Forum per la Finanza Sostenibile. Das Forum per la Finanza Sostenibile (FFS) ist eine Multi-Stakeholder-Organisiation mit dem Ziel der Förderung nachhaltiger Investments in Italien. Zu seinen mehr als 60 Mitgliedern zählen u. a. Asset Manager, Banken, Versicherungen, Stiftungen und NGOs. Die Raiffeisen KAG ist seit mehreren Jahren aktives Mitglied des FFS.


Zu den Zielen und Aufgaben des FFS zählen:

- Die Netzwerkbildung und der Austausch von Informationen zum Thema nachhaltiges Investieren
- Die Unterstützung im Bereich des Know-hows zum Thema nachhaltiges Investieren
- Die Förderung der Entwicklung nachhaltiger Finanzprodukte auf nationaler und europäischer Ebene

 

 

Green Bond Principles. Die Green Bond Principles (GBP) entwickelt unter dem Schirm der International Capital Market Association (ICMA) sind unverbindliche Leitlinien für die Begebung von Green Bonds. Sie empfehlen Transparenz in den Bereichen Mittelverwendung und -management, Prozess für die Projektbewertung und -auswahl sowie Berichterstattung. Die GBP sollen Marktteilnehmern den Zugang zu Green Bonds erleichtern und empfehlen "best practices" bei der Emission.

Die GBP wurden unter der Beteiligung von GBP-Mitgliedern, Arbeitsgruppen und Green Bond Interessenvertretern und unter Berücksichtigung der allgemeinen Marktentwicklung fortgeschrieben. Die Weiterentwicklung der Prinzipien passiert auf jährlicher Basis.


 

CDP und CDP Water. Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, dass Unternehmen und auch Kommunen ihre Umweltdaten veröffentlichen, wie beispielsweise  klimaschädlichen Treibhausgasemissionen und den Wasserverbrauch. Einmal jährlich erhebt das CDP im Namen von Investoren anhand von standardisierten Fragebögen auf freiwilliger Basis Daten und Informationen zu CO2-Emissionen, Klimarisiken und Reduktionszielen und -strategien von Unternehmen. Das CDP verwaltet die mittlerweile weltweit größte Datenbank ihrer Art.

Mehr als 655 institutionelle Anleger unterstützen das Projekt als so genannte "Signatory Investors". Zusammen genommen verwalten diese Investoren ein Vermögen von mehr als 78 Billionen US-Dollar und sind damit im Besitz eines Großteils der umsatzstärksten börsennotierten Unternehmen der Welt. Die Raiffeisen KAG ist einer dieser Signatory Investors. Die von den Unternehmen freigegebenen Daten und die jährlichen CDP Berichte sind auf der Internetseite des CDP für alle Interessenten frei verfügbar. Die Investoren, die das CDP unterstützen, erhalten auch Zugang zu nicht-öffentlichen Informationen.


 

Montreal Carbon Pledge. Der Montréal Carbon Pledge wurde 2014 ins Leben gerufen und wird von PRI (Principles for Responsible Investment) und UNEP FI (United Nations Environment Programme Finance Initiative) unterstützt. Ziel des Montréal Carbon Pledge ist eine höhere Transparenz beim CO2-Fußabdruck von Aktienportfolios zu schaffen und langfristig auch zu dessen Verringerung beizutragen. Mit der Unterzeichnung des Abkommens verpflichten sich Investoren den Carbon Footprint ihres Portfolios auf jährlicher Basis zu messen und zu publizieren.