Attraktive Ertragschancen und ethisch korrektes Handeln
Die Ereignisse des vergangenen Jahres haben vielen Menschen aufgezeigt, dass Verantwortung nicht nur eine leere Worthülse sein darf. Das sollte nicht nur für den Umgang mit Geld gelten, sondern auch für den Umgang mit der „Umwelt“ im Allgemeinen. Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung von nachhaltigem Wirtschaften. Von der Zusammenführung von Geldwirtschaft und ethisch verantwortlichem Handeln können wiederum die Anleger in Form eines Fonds profitieren, der es ermöglicht, Investments mit attraktiven Ertragschancen auch nach ethischen Maßstäben auszuwählen.
Raiffeisen Capital Management bietet mit dem Raiffeisen-Ethik-Aktien einen Fonds, der diese Kriterien aufgreift. Der Fonds veranlagt ausschließlich in Unternehmen, die dauerhaft ethische, nachhaltige und soziale Voraussetzungen erfüllen. Um die Einhaltung dieser Richtlinien kümmern sich zwei unabhängige Instanzen.
Zum einen berät ein Ethik-Beirat, der sich aus Vertretern der Ärzteschaft, kirchlichen Stellen und NGOs zusammensetzt, die Raiffeisen-Fondsgesellschaft in allgemeinen ethischen Fragen. Andererseits werden für den Fonds qualifizierte Unternehmen vom unabhängigen Münchner Berater oekom research auf Basis eines wissenschaftlich begründeten Ratingverfahrens laufend „auf Herz und Nieren“ geprüft. Anhand von rund 500 Indikatoren wird sowohl die sozial-kulturelle als auch die Natur-Verträglichkeit kontrolliert. Die daraus resultierenden ca. 260 Titel werden nochmals nach einem „Best-in-Class“-Ansatz analysiert. Entschieden wird dabei anhand von Positiv- und Negativkriterien:
Zu den Positivkriterien zählen unter anderem Unternehmensmerkmale wie etwa umwelt- und ressourcenschonendes Wirtschaften, die Einhaltung ethischer Maßstäbe bei Produkten, Strategien und Produktionsverfahren, die Reduktion von Emissionen oder Respekt für und Rücksicht auf lokale Sitten und Gebräuche.
Im Gegensatz dazu stehen die Negativkriterien, die in jedem Fall gegen eine Aufnahme ins Fondsuniversum sprechen. Diese betreffen Unternehmen, die ihre Umsätze im Bereich der Rüstungs- und Waffenindustrie, der Produktion von Alkohol, Tabak- und Pelzwaren oder der Pornographie erzielen ebenso wie Firmen, die vom Betrieb von Kernkraftwerken oder Tierversuchen profitieren.
Von einer Zusammenarbeit ausgeschlossen sind außerdem Unternehmen, denen Praktiken wie Bestechung, Menschenrechtsverletzungen, Zwangs- und Kinderarbeit, Diskriminierung aufgrund von Rasse, Alter oder Geschlecht sowie der Ausschluss von Gewerkschaften nachgewiesen wurden.
Der veröffentlichte Prospekt des Raiffeisen-Ethik-Aktien in seiner aktuellen Fassung inklusive sämtlicher Änderungen seit Erstverlautbarung steht dem Interessenten unter "Downloads" zur Verfügung.
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