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Aller guten Fonds sind drei
Die angenehmste Möglichkeit, die Vorteile einer Wertpapier-veranlagung zu nützen, sind Fonds. Die drei Raiffeisenfonds Sicherheit, Ertrag und Wachstum zeichnen sich durch breite Streuung und Anpassungsfähigkeit aus.
»mehrEnde der Kursanstiege?
Kurskorrekturen wie die seit Mitte Januar zu beobachtenden sind weder neu noch ungewöhnlich für Emerging Markets, ganz im Gegenteil. Das Ende des langfristigen Aufwärtstrends stellen sie schon gar nicht dar. Zwar wird die Luft für die Aktienkurse dünner. Die grundlegenden fundamentalen Faktoren, die für die meisten Emerging Markets sprechen, sind unverändert oder sogar stärker denn je gegeben – unter anderem oftmals günstige Bevölkerungs- und Lohnkostenstrukturen, großer Nachholbedarf, vielfach vorhandener Rohstoffreichtum, wachsende Binnenmärkte und insgesamt inzwischen deutlich solidere und robustere Staatsfinanzen als in den allermeisten entwickelten Industriestaaten.
Aus Bewertungssicht haben die Aktienkurse trotz ihres gewaltigen Anstiegs durchaus noch nicht die Bodenhaftung verloren.
Vielmehr dürfte das Gewinnwachstum der Unternehmen in diesem und den kommenden Jahren durchaus die aktuellen Kursniveaus rechtfertigen und in vielen Fällen sogar deutlich mehr als das. Eine wichtige – wenn auch nicht die einzige wichtige – Unbekannte in der Rechnung ist natürlich die Nachhaltigkeit der Konjunkturerholung in den entwickelten Industrienationen. Aber selbst falls diese wesentlich schwächer verlaufen sollte, als derzeit von den Märkten eingepreist wird, wären die Aktien von Unternehmen aus den Schwellenländern keineswegs automatisch überbewertet – ganz im Gegensatz zu den meisten entwickelten Aktienmärkten.
China und Indien auf dem Weg
Allerdings hängen die einzelnen Schwellenländer selbstverständlich in ganz unterschiedlicher Weise sowohl voneinander als auch von den großen Wirtschaftsräumen (USA, EU, Japan) ab und auch die spezifischen Herausforderungen für die einzelnen Staaten unterscheiden sich ganz erheblich. So kann Chinas Vorteil während der jüngsten globalen Wirtschaftskrise, nämlich die zentrale staatliche Lenkung der Wirtschaft, aus Anlegersicht durchaus auch erhebliche Nachteile mit sich bringen. Für die chinesische Führung hat die Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen für möglichst breite Bevölkerungsschichten absolute Priorität – und nicht notwendigerweise ein möglichst effizienter Ressourceneinsatz und schon gar nicht die Gewinnmaximierung für einzelne Unternehmen.
Mit der nachhaltigen Wachstumsabschwächung in den Hauptexportmärkten und der rasanten Verknappung der globalen Rohstoffbasis steht Peking vor der gewaltigen Herausforderung, seine sehr energieintensive und stark exportorientierte Volkswirtschaft auf eine effizientere und viel stärker auf den eigenen Binnenmarkt orientierte umzustellen und gleichzeitig das bisherige Wachstumstempo möglichst beizubehalten. Das dürfte ein schwieriger, langwieriger und alles andere als reibungslos verlaufender Prozess werden. Trotz aller staatlichen Steuerungen stimuliert das starke Kreditwachstum beispielsweise keineswegs nur Produktion, Infrastrukturausbau und Konsum, sondern offenbar zunehmend auch einen bereits überhitzten Immobiliensektor. Trotz dieser großen Herausforderungen samt der damit verbundenen unvermeidlichen Rückschläge von Zeit zu Zeit dürfte sich der faszinierende chinesische Wachstumstrend insgesamt aber weiter fortsetzen und Anlegern auch künftig sehr gute Ertragschancen bieten.
Demgegenüber steht Indien unter anderem vor der Aufgabe, in einem weitgehend demokratisch und marktwirtschaftlich dominierten Wirtschaftssystem größere Bevölkerungsschichten als bisher an den Früchten des Wirtschaftsaufschwungs teilhaben zu lassen und diesen zugleich auf eine breitere Basis zu stellen.
Lateinamerika holt auf
Im Vergleich zu China und Indien wird das Wachstumspotenzial Lateinamerikas vielfach noch unterschätzt. Dabei bieten viele Staaten der Region nicht zuletzt dank ihres Rohstoffreichtums, stark wachsender Binnenmärkte, gesunder Bankensysteme und vergleichsweise robuster und solider Staatsfinanzen ausgezeichnete langfristige Perspektiven.
Es ist zu erwarten, dass die von den Anlegern favorisierten Regionen unter den Emerging Markets immer wieder wechseln werden und es wiederholt auch zu größeren Rückschlägen sowohl in den Volkswirtschaften als auch an den Aktienmärkten der Schwellenländer kommen wird. An ihren überdurchschnittlichen langfristigen Wachstums- und Ertragsaussichten ändert das nichts. Es dürfte vorausschauenden Anlegern demgemäß immer wieder interessante neue Einstiegsgelegenheiten bieten und aktiven Aktienfondsmanagern gute Möglichkeiten, um zusätzliche Erträge zu erwirtschaften.
Die veröffentlichten Prospekte der auf dieser Webseite angeführten Fonds in ihrer aktuellen Fassung inklusive sämtlicher Änderungen seit Erstverlautbarung stehen dem Interessenten unter "Downloads" zur Verfügung.
