Globale Infrastrukturprojekte als Motor der Wirtschaft

 

Eine gute Infrastruktur ist Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und Konkurrenzfähigkeit. In vielen Ländern wurden notwendige Infrastruktur-Maßnahmen in den letzten Jahren schwer vernachlässigt, dadurch entstand ein massives Infrastruktur-Defizit. Das hat sich jetzt geändert, denn die im vergangenen Jahr beschlossenen Konjunktur-Stimulierungspakete zielen genau darauf ab: Investitionen in Infrastruktur als Schlüssel zum volkswirtschaftlichen Aufschwung. Studien zufolge wird der aufzuwendende Betrag für die nächsten 20 Jahre auf rund 35 Bn USD geschätzt. Und das ist vielerorts nötig. Die zunehmende Globalisierung verlangt gerade Schwellenländern einiges ab. Dort wird nach wie vor zu wenig in Infrastruktur investiert. Die Folge: Energieengpässe, schlechte Transportnetze, fehlende Abwasser- und Abfallentsorgung. Dem stehen eine schnell wachsende Wirtschaft und eine rasant größer werdende Bevölkerung gegenüber. Die Verstädterung schreitet rasch voran und verlangt gerade zu nach einem Ausbau der Infrastruktur. Die in den letzten Jahren besser werdenden Rahmenbedingungen ermöglichen es nun auch den Schwellenländern, diese Investitionen in Infrastruktur durchzuführen.
 
Genau darauf setzt der Raiffeisen-Infrastruktur-Aktien von Raiffeisen Capital Management. Der Fonds investiert einerseits in entwickelte Märkte wie etwa die USA, Europa und Japan, aber auch in Emerging Marktes wie Brasilien, Russland, Indien oder China. Darüber hinaus erfolgt eine Beimischung kleinerer aufstrebender Märkte wie Mexiko, Argentinien, Südafrika, Südkorea oder Malaysia. Während Amerika an der Ausweitung und Erneuerung des Energieversorgungsnetzes arbeitet und Europas Interesse vorwiegend im Ausbau des Gas- und Stromleitungsnetzes sowie in der Forcierung der Windkrafttechnologie liegt, stehen in den meisten Emerging Marktes erst so grundlegende Maßnahmen wie die Errichtung von Gebäuden für öffentliche Einrichtungen, der Aufbau von Energie- und Telekommunikationsnetzen im Mittelpunkt. Dabei wird alleine für die Schwellenländer mit einer Investitionssumme von rund 21.700 Milliarden USD über die nächsten 10 Jahre gerechnet.
 
Um das enorme Investmentuniversum zu überblicken, setzt das Management des Fonds auf eine Kombination aus Teamansatz und starker Spezialisierung. Bei der Auswahl der Titel wird der bewährte und konsequente, fundamental orientierte Bottom-up Ansatz verfolgt. So finden schließlich 60 bis 90 von ursprünglich 2600 Aktien Eingang in das Portfolio.
 
Aufgrund der reinen Aktienveranlagung eignet sich der Fonds vor allem für Anleger, die mögliche hohe Kursschwankungen zugunsten entsprechend höherer Ertragschancen in Kauf nehmen. Es empfiehlt sich dabei eine Mindestbehaltedauer von 10 Jahren.