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Im wirtschaftlichen Aufschwung

Südafrika – die Heimat von Investec, dem Partner von Raiffeisen Capital Management – war ín den vergangenen Wochen Austragungsland eines sportlichen Großevents. Zu diesem Anlass beleuchten wir die wirtschaftlichen Aspekte des schwarzen Kontinents, der bei Anlegern bisher überwiegend als weißer Fleck auf der Landkarte galt.

Die Wirtschaft des schwarzen Kontinents befindet sich jedenfalls im Aufwind: Seit 2001 ist Afrika schneller gewachsen als die Weltwirtschaft und der Durchschnitt der Schwellenländer – im Vorjahr wuchsen die Länder Afrikas durchschnittlich um zwei Prozent, heuer soll es bereits wieder doppelt so viel sein. Der afrikanische Kontinent gehört zu den wenigen Regionen auf der Welt, die relativ unbeschadet aus der Finanzkrise hervorgegangen sind. Südafrika beispielsweise war von der Subprime-Krise so gut wie gar nicht betroffen. Ein wichtiger Grund für den Aufstieg Afrikas ist die hohe Rohstoffnachfrage vonseiten Asiens. So ist Angola mittlerweile zum größten Öllieferanten Chinas aufgestiegen. Die zunehmende Demokratisierung und die damit einhergehende Stabilität wecken das Interesse der Investoren: Chinesische Konzerne haben sich im Süden des Kontinents längst in strategisch wichtige Branchen wie Minenunternehmen oder Banken eingekauft. Die südafrikanische Standard Bank, Marktführer in Asien, steht maßgeblich im Besitz der größten Bank Chinas. Auch der Inlandskonsum und Servicebranchen wie Telekommunikation treiben das Wachstum an. Dennoch ist nicht alles eitel Wonne in Südafrika: Kritische Faktoren für das Land sind – neben der grassierenden Kriminalität – in erster Linie die enormen volkswirtschaftlichen Schäden durch die Aids-Epidemie und die drückend hohe Arbeitslosigkeit, die inoffiziell bei deutlich über 40 Prozent liegt.

An insgesamt 16 aktiven und eigenständigen Börsen Afrikas notieren knapp 1500 Unternehmen. Die Marktkapitalisierung betrug 2009 631 Milliarden Dollar; die Performance des Leitindex JSE Top-40 an der größten und ältesten Börse in Johannesburg lag in der gleichen Periode bei 30 %. Wer in Südafrika investieren möchte, findet beispielsweise im Raiffeisen-EmergingMarkets-Aktien ein geeignetes Fondsinvestment: Rund 10 % des Anlagevolumens entfallen auf Südafrika, der Rest streut breit über die globalen Emerging Markets.

Kooperationspartner Investec, der für Raiffeisen Capital Management globale bzw. regionale Aktienprodukte managt, ist mit mehr als 28 Milliarden Euro in südafrikanischen Assets und einem Gesamtvolumen von 46,4 Milliarden Euro die größte Kapitalanlagegesellschaft Südafrikas – und nebenbei übrigens auch einer der Hauptsponsoren der Fußball-WM.

 

Die veröffentlichten Prospekte der auf dieser Webseite angeführten Fonds in ihrer aktuellen Fassung inklusive sämtlicher Änderungen seit Erstverlautbarung stehen dem Interessenten unter "Downloads" zur Verfügung.

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