Solides Investment mit offenen Immobilienfonds

 

Vor einigen Wochen haben Ankündigungen des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble die Rahmenbedingungen für offene Immobilienfonds drastisch zu verschärfen auch in Österreich Wellen geschlagen. Während der Finanzkrise haben viele institutionelle Anleger ihre Mittel kurzfristig und in Scharen aus den Fonds abgezogen, worauf diese mangels Liquidität geschlossen werden mussten. Dies soll damit verhindert werden.
 
Diese Situation ist allerdings mit österreichischen offenen Immobilienfonds nicht vergleichbar. Hierzulande sind mehr als 90 % Privatanleger in diesen Fonds investiert. Gerade in den vergangenen Wochen hat sich zudem gezeigt, dass aus Angst vor einer drohenden Inflation viele Anleger verstärkt in Sachwerte wie etwa Immobilien investieren möchten. Dabei punkten Immobilienfonds zB. gegenüber privater Immobilienvermietung mit einem wesentlichen Argument: Das professionelle Fondsmanagement übernimmt für den Anleger alle mit der Immobilie in Zusammenhang stehenden Agenden wie Investment (Kauf und Verkauf von Objekten) und Asset-Management (Vermietung, Mieterbetreuung etc.), auf Basis von professionellen Analysen. Damit stellen Immobilienfonds weiterhin eine sinnvolle Ergänzung jedes gut diversifizierten Portfolios dar.
 
Der Raiffeisen-Immobilienfonds
Der Raiffeisen-Immobilienfonds ist ein auf Kontinuität ausgerichtetes Produkt (empfohlene Mindestbehaltedauer von 8 Jahren). Das Investmentuniversum des Fonds ist paneuropäisch; es wird vornehmlich in Westeuropa (und Großbritannien) veranlagt. Investiert wird in Büroimmobilien, Einkaufszentren, Geschäfts- und Logistikimmobilien. Durch diese Ausrichtung und die Präsenz in unterschiedlichen europäischen Ländern hat das Fondsmanagement die Möglichkeit, die liquidesten Märkte zu definieren und die attraktivsten Objekte auszuwählen. Dieser sorgfältige Auswahlprozess ist sehr aufwendig, nutzt aber langfristig dem Anleger und hat sich auch in der Krise bewährt. Das Asset-Management kümmert sich dabei laufend um die im Portfolio befindlichen Immobilien. So werden die kontinuierliche Weiterentwicklung der Immobilie sowie die Optimierung der Ertragskraft gewährleistet. Die regelmäßig durchgeführten Marktanalysen werden durch professionelle Methoden wie Portfolio- oder Cashflow-Analysen ergänzt und helfen bei der Umsetzung von Investitionsentscheidungen. Dabei erlauben die Veranlagungsmöglichkeiten des Immobilienfonds eine unkomplizierte Objektverwaltung und die schnelle Reaktion auf Marktbedürfnisse.
 
 
Ein Investment in offene Immobilienfonds bietet wesentliche Vorteile:
  • Immobilienfonds sind auf langfristig positive Wertentwicklung ausgerichtet.
  • Raiffeisen Capital Management investiert in erster Linie in werthaltige risikoaverse Immobilien, die dem Anleger größtmögliche Sicherheit bieten.
  • Durch die Indexierung der Mietverträge bieten Immobilienfonds einen Inflationsschutz.
  • Da bei Immobilieninvestments auf beständige Wertentwicklung gesetzt wird, ist hier ein längerer Veranlagungshorizont (ab acht Jahren) sinnvoll.