Mitgliedschaften & Netzwerk

 

Die Raiffeisen KAG ist einer der führenden Anbieter von nachhaltigen Investmentlösungen im deutschsprachigen Raum. Um die Entwicklung von nachhaltigen Investments weiter zu unterstützen und Innovationen anzustoßen ist die Raiffeisen KAG ein aktives Mitglied zahlreicher Vereinigungen und Interessensvertretungen.

 

Raiffeisen Capital Management ist Partner und Mitglied von

 

Partner und Mitglieder

 

Die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative (RNI) ist eine Plattform, Service- und Vertretungseinrichtung für Aktivitäten ihrer Mitglieder auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Die Raiffeisen KAG ist Gründungsmitglied der Raiffeisen Klimaschutz-Initiative, die im Herbst 2017 in Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative umbenannt wurde.

 

Die „Principles for Responsible Investments“ (PRI) der Vereinten Nationen sind sechs Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investment, die auf UN-Initiative von einer Gruppe institutioneller Investoren entwickelt wurden. Sie sind Kern einer freiwilligen Selbstverpflichtung von Asset Managern, Asset Ownern und Service Providern. Ziel ist es, die Unterzeichner dabei zu unterstützen, Nachhaltigkeitsthemen in ihre Investitionsentscheidungsprozesse einzubauen. So tragen Unterzeichner zu einem nachhaltigeren globalen Finanzsystem bei.

Die Raiffeisen KAG hat diese Prinzipien als eine der ersten Kapitalanlagegesellschaften Österreichs unterzeichnet und verpflichtet sich somit (soweit mit der treuhänderischen Verantwortung vereinbar) dazu,

  1. ESG-(Environmental, Social, Governance-) Themen in die Analyse- und Entscheidungsprozesse im Investmentbereich einzubeziehen
  2. ein aktiver Aktionär zu sein und ESG-Themen in die Aktionärspolitik und -praxis einzubeziehen
  3. eine angemessene Offenlegung in Bezug auf ESG-Themen bei den Unternehmen und Körperschaften zu fordern, in die investiert wird
  4. die Akzeptanz und Umsetzung der unterzeichneten Grundsätze in der Investmentbranche voranzutreiben
  5. zusammenzuarbeiten, um die Wirksamkeit bei der Umsetzung der Grundsätze zu stärken
  6. über Aktivitäten und Fortschritte bei der Anwendung der Grundsätze Bericht zu erstatten.

 

Der Montréal Carbon Pledge wurde 2014 ins Leben gerufen und wird von den PRI (Principles for Responsible Investment) und der UNEP FI (United Nations Environment Programme Finance Initiative) unterstützt. Ziel des Montréal Carbon Pledge ist eine höhere Transparenz beim CO2-Fußabdruck von Aktienportfolios zu schaffen und langfristig auch zu dessen Verringerung beizutragen. Mit der Unterzeichnung des Abkommens verpflichten sich Investoren den Carbon Footprint ihres Portfolios auf jährlicher Basis zu messen und zu publizieren.

 

Die Auswahlkriterien für Umweltzeichen-Fonds sind klar definiert und werden von fondsinternen Einrichtungen oder externen Organisationen überprüft. Ausgeschlossen sind Fonds, die in Atomkraft, Rüstungsgüter oder in den Handel damit investieren. Aktivitäten im Bereich Gentechnik werden ebenfalls überprüft und können gegebenenfalls zu einem Ausschluss führen. Ebenso ausgeschlossen sind Investitionen in Unternehmen oder Einrichtungen, die systematisch Menschen- oder Arbeitsrechte sowie zentrale politische, soziale oder Umweltstandards verletzen. Der Auswahlprozess muss geeignet sein, Unternehmen zu identifizieren, die tatsächlich positive Leistungen für Umwelt und Soziales bringen. Um das zu gewährleisten, ist ein definierter Qualitätsstandard einzuhalten.

 

 

 

 

 

Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) ist der Fachverband für nachhaltige Geldanlagen in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz. Zu seinen mehr als 170 Mitgliedern zählen u. a. Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Versicherungen, Ratingagenturen, Investmentgesellschaften, Vermögensverwalter, Finanzberater und NGOs.
Zu den Zielen und Aufgaben des FNG zählen:

  • Aktive Förderung von Entwicklung, Transparenz und Qualität nachhaltiger Finanzprodukte
  • Mitgestaltung der politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
  • Aufzeigen des positiven Lenkungseffekts nachhaltiger Geldanlagen 
  • Qualitätssicherung nachhaltiger Geldanlagen

 

Das FNG arbeitet stetig an der Weiterentwicklung der Qualitätsstandards nachhaltiger Geldanlageprodukte. Zusammen mit Eurosif vergibt das FNG seit 2008 das Transparenzlogo für nachhaltige Publikumsfonds. 

Die Raiffeisen KAG ist seit 2009 langjähriges, aktives Mitglied des FNG. Wolfgang Pinner, Leiter der Abteilung Nachhaltige Investments in der Raiffeisen KAG, ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Forum Nachhaltige Geldanlagen.

 

Das Carbon Disclosure Project  (CDP) ist eine Non-Profit-Organisation, die das Ziel hat, dass Unternehmen und auch Kommunen ihre Umweltdaten, wie beispielsweise Treibhausgasemissionen und Wasserverbrauch, veröffentlichen. Einmal jährlich erhebt das CDP im Namen von Investoren anhand von standardisierten Fragebögen auf freiwilliger Basis Daten und Informationen zu CO2-Emissionen, Klimarisiken und Reduktionszielen und -strategien von Unternehmen. Das CDP verwaltet die mittlerweile größte Datenbank ihrer Art weltweit. Die Raiffeisen KAG ist ein Signatory Investor. Die von den Unternehmen freigegebenen Daten und die jährlichen CDP Berichte sind auf der Internetseite des CDP für alle Interessenten frei verfügbar. Die Investoren, die das CDP unterstützen, erhalten auch Zugang zu nicht-öffentlichen Informationen.

 

Das Forum per la Finanza Sostenibile (FFS) ist eine Multi-Stakeholder-Organisiation mit dem Ziel der Förderung nachhaltiger Investments in Italien. Zu seinen mehr als 60 Mitgliedern zählen u. a. Asset Manager, Banken, Versicherungen, Stiftungen und NGOs. Die Raiffeisen KAG ist seit 2016 aktives Mitglied. Zu den Zielen und Aufgaben des FFS zählen:

  • Netzwerkbildung und Austausch von Informationen zum Thema nachhaltiges Investieren
  • Die Unterstützung im Bereich des Know-hows zum Thema nachhaltiges Investieren
  • Die Förderung der Entwicklung nachhaltiger Finanzprodukte auf nationaler und europäischer Ebene

 

Die Green Bond Principles (GBP) – entwickelt unter dem Schirm der International Capital Market Association (ICMA) – sind unverbindliche Leitlinien für die Begebung von Green Bonds. Sie empfehlen Transparenz in den Bereichen Mittelverwendung und -management, Prozess für die Projektbewertung und -auswahl sowie Berichterstattung. Die GBP sollen Marktteilnehmern den Zugang zu Green Bonds erleichtern und empfehlen "best practices" bei der Emission.

Die GBP wurden unter der Beteiligung von GBP-Mitgliedern, Arbeitsgruppen und Green Bond Interessenvertretern und unter Berücksichtigung der allgemeinen Marktentwicklung fortgeschrieben. Die Weiterentwicklung der Prinzipien basiert auf jährlicher Basis.

 

Ökofinanz-21 ist ein Netzwerk von nachhaltigen Beraterinnen und Beratern und wurde 2003 gegründet. Der Verein fordert bereits seit langem, dass Fragen nach ethischen, ökologischen und sozialen Kriterien zum obligatorischen Bestandteil des Beratungsprozesses werden. Dies bezieht sich auf alle Arten der Geldanlage: Bankprodukte, Fonds, Beteiligungen und Versicherungen. Die Umsetzung dieser wichtigen Forderungen erfordert nicht nur ein neues Denken über den Umgang mit Geld, sondern auch eine andere Aus- und Weiterbildung aller Akteure in der Vermögens- und Vorsorgeberatung.

 

yourSRI.com ist eine internationale Online-Plattform, die einen Zugriff auf den ESG & CO2-Fussabdruck sowie weitere Fondsinformationen ermöglicht. yourSRI.com bewertet täglich Kundenvermögen und wird in Zusammenarbeit mit globalen Partnern wie MSCI ESG Research, South Pole Group oder Thomson Reuters umgesetzt.

 

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