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30 Jahre Raiffeisen-Österreich-Aktien

30 Jahre Raiffeisen-Österreich-Aktien

... und eine noch immer intakte "Osteuropa-Story".

Der Raiffeisen-Österreich-Aktien feiert sein 30-jähriges Bestehen. Er ist einer von weltweit 16 Fonds, die ausschließlich in österreichische Aktien investieren und ist konstant unter den Besten!

In diesen drei Jahrzehnten hat sich viel ereignet: Es fallen nicht nur turbulente Phasen für die Aktienmärkte wie beispielsweise die Dotcom-Krise oder die Finanzwirtschaftskrise in die Zeit, der heimische Markt konnte auch das Interesse internationaler Investoren wecken. Mit der Expansion österreichischer Unternehmen nach Osteuropa konnten sowohl der österreichische Aktienmarkt als auch der Raiffeisen-Österreich-Aktien von dem enormen Entwicklungspotenzial dieser Länder profitieren. Und die „Osteuropa-Story“ ist immer noch intakt.

Die Marktkapitalisierung des ATX beträgt ca. 46 Milliarden Euro, was in etwa dem Wert eines mittelgroßen Unternehmens im amerikanischen S&P-Index entspricht. Im internationalen Vergleich wirkt der heimische Markt somit recht übersichtlich. Dennoch ist der österreichische Kapitalmarkt auch bei internationalen Investoren beliebt. Und das aus gutem Grund.

 

Österreichischer Aktienmarkt im Fokus internationaler Investoren

Begonnen hat die internationale Erfolgsgeschichte mit einer Empfehlung von Jim Rogers in der amerikanischen Finanzzeitschrift „Barron’s“ im Jahr 1985. Grund dafür waren in erster Linie die günstigen Kaufgelegenheiten zu diesem Zeitpunkt. Ein Großteil der gelisteten Aktien notierte weit unter Buchwert, mit einstelligen Kurs-Gewinn-Verhältnissen. Hinzu kamen staatliche Förderungen junger und neuer Aktien aus Kapitalerhöhungen von Industrieunternehmen, die diese Werte sehr unterstützten. Die Empfehlung im Magazin führte dazu, dass internationale Investoren auf den österreichischen Markt aufmerksam wurden. Der Markt wurde im wahrsten Sinne des Wortes beflügelt und verdreifachte seinen Wert innerhalb weniger Jahre von rund 500 ATX-Punkten im Jahr 1985 auf ca. 1.600 Punkte im Jahr 1991.

 

Österreich & Osteuropa – eine interessante Story

Die Öffnung Osteuropas löste rund 10 Jahre später einen weiteren Boom an der Wiener Börse aus. Unter den ersten österreichischen Unternehmen, die nach Osteuropa expandierten, waren Betriebe aus der Bauindustrie, wie etwa die STRABAG, Porr oder Wienerberger, aber auch Banken und Versicherungen sowie die OMV, die sehr rasch das enorme Entwicklungspotenzial dieser Länder erkannten. Viele Investoren, die nicht direkt in Osteuropa investieren wollten, waren (und sind) über österreichische Firmen in die osteuropäischen Märkte investiert. Der ATX schoss dadurch regelrecht in die Höhe und erreichte bis zur Lehman-Pleite rund 5.000 Punkte.

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30 turbulente Jahre

In den letzten drei Jahrzehnten gab es an den internationalen Kapitalmärkten einige turbulente Phasen. Der österreichische Aktienmarkt war allerdings aufgrund seiner Struktur nicht von allen Höhen und Tiefengleichermaßen betroffen. Die Dotcom-Krise hat er beispielsweise nicht so stark zu spüren bekommen wie die Finanzwirtschaftskrise. Der Grund liegt in der Zusammensetzung des österreichischen Aktienmarktes. Im ATX sind keine Technologiewerte zu finden, Finanztitel wiederum sind an der Wiener Börse überdurchschnittlich vertreten. Diese Struktur kann von Vorteil wie auch von Nachteil sein.

 

Die Strategie des Raiffeisen-Österreich-Aktien

Nach dem Zusammenbruch von Lehman stürzten sämtliche globale Börsen ab. Finanzlastige Börsenplätze wie Wien wurden besonders schwer getroffen. Der ATX etwa fiel durch die Lehman-Pleite von 5.000 Punkten auf 1.600 Punkte zurück. „In so einer Phase kristallisieren sich rasch die Möglichkeiten von aktivem Fondsmanagement heraus“ so Günther Schmitt, Manager des Raiffeisen-Österreich-Aktien. Es galt, Unternehmen und ihre Strategien genau zu analysieren, Nebenwerte im Investment zu berücksichtigen und günstige Kaufgelegenheiten zu nutzen, wenn der grundsätzliche Wert eines Unternehmens (der sogenannte Value) passt. Und genau diese Strategie hat sich für den Raiffeisen-Österreich-Aktien bewährt. Der Fonds setzte im vergangenen Jahrzehnt stark auf Nebenwerte. Einer der Vorzüge der Nebenwerte ist, dass in diesem Segment die Vielfalt der investierbaren Branchen größer ist als im ATX selbst, wodurch ein größerer Handlungsspielraum gegeben ist.

Vermögen baut man langfristig auf

 

Was weiterhin für heimische Unternehmen spricht

Der österreichische Aktienmarkt hat heuer bislang sehr solide performt, ist aber – verglichen mit anderen Aktienmärkten West- und teilweise auch Osteuropas – nach wie vor sehr günstig bewertet. Auch die „Osteuropa-Story“ ist immer noch intakt. Will heißen: viele österreichische Unternehmen, die in Zentral- und Osteuropa aktiv sind, profitieren von höheren Wachstumsraten, die sich auch positiv auf die Gewinne auswirken. An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass Performanceergebnisse der Vergangenheit, keinen Hinweis auf die künftige Entwicklung zulassen.

 

Auf welche Branchen/Unternehmen der Fonds aktuell setzt

Branchenseitig erachtet das Fondsmanagement der Raiffeisen KAG Energiewerte und heimische Immobilienaktien als attraktive Investments. Letztere waren immer schon günstig. Auch aktuell notieren österreichische Titel mehrheitlich unter ihrem Buchwert – obwohl sie sehr nachgefragt sind. Das heißt, diese Titel haben im Vergleich zum Immobilienmarkt anderer Länder ein Aufholpotenzial. Beispiele: Die CA-Immo ist in Deutschland im Developmentbereich sehr aktiv und die Immo AG könnte von einem anderen Unternehmen übernommen werden und so an Wert zulegen. Auch die UBM Development, die Grundstücke kauft und bebaut, ist ein wichtiger Player. Im Finanzsektor ist die OMV ein interessantes Investment. Das Unternehmen befindet sich in einem Transformationsprozess – weg von Öl hin zu Gas und Petrochemie. Die Lenzing AG (ein Spezialfaseranbieter) ist nicht nur hinsichtlich ihrer finanziellen Erträge interessant, sondern auch aus Nachhaltigkeitsaspekten.

 

Die Rolle des Nachhaltigkeitsaspekts im Raiffeisen-Österreich-Aktien

Raiffeisen Capital Management ist Unterzeichner der UN PRI (der Prinzipien für verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen). Das bedeutet, dass das Unternehmen grundsätzlich die in den UN PRI festgelegten Vorgaben nachhaltigen Investierens berücksichtigt. Darüber hinaus betreibt die Raiffeisen KAG aktives Impact-Investing: Über Fragen an Unternehmen wird versucht im jeweiligen Unternehmen Verbesserungen in Bezug auf dessen Nachhaltigkeit zu bewirken.

 

Heimvorteil für den Raiffeisen-Österreich-Aktien?

Der Raiffeisen-Österreich-Aktien ist übrigens nur einer von 16 Fonds weltweit (!), die ausschließlich in österreichische Aktien investieren. Er zählt konstant zu den besten Fonds dieser Kategorie. Gibt es hier etwa einen Heimvorteil? „Sicherlich, wir kennen die Unternehmen, in die wir investieren, sehr gut und sind nicht zwingend auf Analysten angewiesen. Auch persönliche Meetings mit dem Management sind aufgrund der geografischen Nähe öfter möglich. Das kann bei der finalen Bewertung von Vorteil sein.“

 

Welche Risiken gibt es?

Prinzipiell gilt: kein Investment ist ohne Risiko. Aktuell ist ein globaler wirtschaftlicher Abschwung wohl das realste Risiko. Sollte sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China weiter verschärfen, könnten die Aktienmärkte unter Druck geraten. Die Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft (unter anderem als Rohstofflieferant) ist mittlerweile zu groß und auch der politische Einfluss zu bedeutend, um ohne Auswirkungen auf die anderen international ausgerichteten Märkte zu bleiben. Europa befindet sich hier zwischen den Fronten. Und europäische Unternehmen, die sowohl mit China als auch mit den USA in Handelsbeziehungen stehen, müssen Auswirkungen auf beiden Seiten befürchten.

Ausführliche Informationen zum Raiffeisen-Österreich-Aktien

 

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH. Stand Oktober 2019.

Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten.

Im Rahmen der Anlagestrategie kann überwiegend (bezogen auf das damit verbundene Risiko) in Derivate investiert werden. Der Fonds weist eine erhöhte Volatilität auf, d.h. die Anteilswerte sind auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Die veröffentlichten Prospekte bzw. die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache (bei manchen Fonds die Kundeninformationsdokumente zusätzlich auch in englischer Sprache) bzw. im Fall des Vertriebs von Anteilen im Ausland unter www.rcm-international.com in englischer (gegebenenfalls in deutscher) Sprache bzw. in Ihrer Landessprache zur Verfügung.

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