MegaTrends

Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien

Der Raiffeisen-MegaTrends-Aktien wird per 17. Juni 2021 zum Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien!

Der Fonds berücksichtigt künftig also verbindlich die ESG-Kriterien bei seinen Investments. Genau genommen hat er aber auch schon bisher die Themen Megatrends und Nachhaltigkeit verbunden. Welch besseren Beleg dafür könnte es geben, als dass sich im Fondsportfolio faktisch nichts ändern muss?

ESG steht für Umwelt (Environment, E), Soziales (Social, S) und guten Unternehmensführung (Governance, G).

 

Der Fonds bleibt nachhaltiger

Es wird Ihnen kaum entgangen sein: Die Raiffeisen KAG gestaltet ihre Investmentfondspalette immer nachhaltiger. Wir haben diesen Prozess schon vor vielen Jahren begonnen, als nachhaltiges Investieren noch kein Thema auf den Finanzmärkten war. Inzwischen ist Nachhaltigkeit selbst zu einem Investment-Megatrend geworden. Seine Bedeutung und sein Marktvolumen wachsen rasant, er berührt immer mehr Lebensbereiche und Themen und schafft damit auch eine Fülle an neuen Investmentmöglichkeiten.

Es ist daher nur folgerichtig, dass auch der RaiffeisenMegaTrends-Aktien zu einem nachhaltiger veranlagenden Fonds wird und dies künftig auch im Fondsnamen widerspiegelt: Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien. Wobei, das ist eigentlich nicht ganz richtig. Denn genau genommen investiert der Fonds bereits seit längerem mit einem starken Fokus auf verantwortungsvolles Wirtschaften, und das keineswegs zufällig. Die Investmentthemen des Fonds beinhalten schließlich selbst bereits in hohem Maße Nachhaltigkeitsaspekte in vielen Facetten.

Bei der Umstellung des Fonds auf ESG-Kriterien war daher auch nur eine ganz minimale Portfolioanpassung erforderlich. Wie minimal? Nun, es musste genau eine einzige Aktie aus dem Fondsportfolio entfernt werden, weil das Unternehmen einen gewissen Prozentsatz seines Umsatzes mit Atomstrom erzielt. Damit könnte man das Thema Umstellung des Raiffeisen-MegaTrends-Aktien auf ESG-Kriterien bereits schließen. Könnte man. Sollte man aber nicht.

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Einfach, aber nicht leicht

Nachhaltiger zu veranlagen mag auf ersten Blick einfach und logisch erscheinen. Doch in der Praxis ist es keinesfalls leicht umzusetzen. Zumindest nicht, wenn man damit tatsächlich real etwas zum Guten bewirken möchte (“impact investing“), so wie wir nachhaltiges Investieren seit jeher verstehen. So sind beispielsweise Unternehmen und Branchen, die Schlüsseltechnologien und -produkte für verantwortungsbewussteres und zukunftssicheres Wirtschaften herstellen, nicht per se nachhaltig. Die Hersteller von Computerchips und Halbleitern verbrauchen zum Beispiel enorme Mengen an natürlichen Ressourcen, nicht zuletzt an Wasser. Einige davon strengen sich gewaltig an, um den Ressourcenverbrauch zu minimieren, anderen ist das (noch) ziemlich egal.

Selbst die engagiertesten Branchenvertreter werden aber auf absehbare Zeit einen gewissen ökologischen Fußabdruck nicht vermeiden können. Dasselbe gilt für Hersteller von Windturbinen, Solarpanelen oder Batterien für Elektrofahrzeuge. Ähnlich sieht es mit anderen ESGAspekten aus, etwa im Sozialbereich und bei der Unternehmensführung. Es braucht Zeit, um beispielsweise Lieferketten umzustellen, alternative Quellen für Rohstoffe jenseits von Diktaturen und Korruption zu finden, Produktionsstätten zu modernisieren und bessere Arbeitsschutz- und Sozialstandards einzuführen.

In verschiedenen Branchen und Ländern gibt es zudem unterschiedliche Entwicklungsgeschwindigkeiten und -möglichkeiten, die eine differenzierte Beurteilung erfordern. Ziel von nachhaltigem „impact investing“ ist es, Wandel zu fördern und die Unternehmen auf diesem nicht immer einfachen Weg der Transformation zu begleiten, anstatt pauschal zu bestrafen, wer noch nicht ein ESG Musterschüler ist. Zugleich muss natürlich unbedingt vermieden werden, „Grünwaschen“ zu belohnen. Hemmungslos Treibhausgase herauszublasen und dafür irgendwo ein paar tausend Bäume zu pflanzen, hilft dem Planeten ebenso wenig wie reine Absichtserklärungen ohne konkrete Taten.

 

Nachhaltigkeit ist messbar

Ratingagenturen haben sich etabliert, die die Nachhaltigkeit von Unternehmen regelmäßig prüfen, bewerten und durch Kennzahlen handhabbar machen, ähnlich wie Bonitätseinschätzungen. Deren Herangehensweisen unterscheiden sich naturgemäß etwas voneinander und die Raiffeisen KAG hat eine eigene Methodik entwickelt, um solche Fragen systematisch, konsistent und jederzeit nachvollziehbar zu behandeln. Diese wird fortwährend angepasst und weiterentwickelt. Wir berechnen und vergeben bekanntlich auch unsere eigene Nachhaltigkeits-Kennzahl, den Raiffeisen-ESG Score, wobei Einschätzungen von Ratingagenturen, wie MSCI oder oekom/ISS, als eine wichtige Grundlage dienen. Hier stellt sich die nächste Hürde: Viele Unternehmen werden noch gar nicht von den Ratingagenturen erfasst, speziell in den Schwellenländern. Es kann sinnvoll sein, sich hier einen gewissen Spielraum zu lassen und auch ohne Vorliegen eines Ratings Investments in Einzelfällen zu ermöglichen. Das gilt sowohl im Hinblick auf die Ertragschancen als auch auf das Fördern von nachhaltigerem Wirtschaften. Gerade in den Schwellenländern lassen sich oft besonders positive Wirkungen durch „impact investing“ erzielen bzw. genau dort wäre es besonders wichtig. Daher darf der RaiffeisenMegatrends-ESG-Aktien einen kleinen Prozentsatz des Portfolios in Unternehmen investieren, die (noch) kein offizielles Nachhaltigkeitsrating aufweisen. Ein Freibrief ist das aber keineswegs, im Gegenteil. Das Fondsmanagement muss für jeden einzelnen Fall schriftlich und nachvollziehbar dokumentieren, warum das betreffende Unternehmen aus ESG-Sicht einen Platz im Fonds verdient und sein Raiffeisen-ESG-Score darf – wie alle Aktien im Fonds – einen bestimmten Mindestwert nicht unterschreiten.

 

Marketingmitteilung der Raiffeisen KAG. Stand: 06/2021.

Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten.

Der Fonds weist eine erhöhte Volatilität auf, d.h. die Anteilswerte sind auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Die veröffentlichten Prospekte bzw. die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache (bei manchen Fonds die Kundeninformationsdokumente zusätzlich auch in englischer Sprache) bzw. im Fall des Vertriebs von Anteilen im Ausland unter www.rcm-international.com in englischer (gegebenenfalls in deutscher) Sprache bzw. in Ihrer Landessprache zur Verfügung.

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