Fondsporträt zum Index-Selection-Equity
Der Fonds bündelt die Stärken von aktivem Fondsmanagement mit günstiger Kostenstruktur sowie einem Investment in Aktien-ETFs.
ETFs verfolgen in der Regel einen passiven Managementansatz. Ihr Portfoliomanagement zielt dann lediglich darauf ab, die Wertentwicklung eines Referenzwertes (z. B. eines Aktienindex) zu replizieren. Das erfordert keine Analyse- und Auswahlprozesse einzelner Aktien, Anleihen oder sonstiger Vermögenswerte und auch kein Risikomanagement. Denn bei passiv verwalteten ETFs ist die absolute Wertentwicklung des ETFs für den Fondsanbieter im Normalfall völlig nebensächlich; wichtig ist in erster Linie, dass sie möglichst genau der Wertentwicklung des abgebildeten Marktes/Index folgen. Daher sind die Kosten von ETFs in aller Regel niedriger als bei aktiv verwalteten Fonds.
Aktiv gemanagte Fonds zielen im Gegensatz dazu im Regelfall darauf ab, einen Mehrwert für die Investor:innen zu generieren, etwa durch aktive Steuerung der Investments und Risikomanagement. Dieser Mehrwert kann finanzieller Natur (z. B. höhere Rendite als ein Vergleichsindex oder Marktdurchschnitt oder eine ähnliche Rendite, aber mit geringeren Schwankungen) und/oder nicht-finanzieller Natur sein (z. B. höhere ESG-Qualität). Hierbei basieren die Entscheidungen beispielsweise auf einer umfassenden Analyse von finanziellen und ESG-Kriterien der jeweiligen Titel und Marktsegmente. Aktive gemanagte Fonds erfordern auch eine laufende Beobachtung von Märkten, Einflussfaktoren und des Fondsportfolios sowie gegebenenfalls ein Eingreifen durch das Fondsmanagement.
Der
Stärken bündeln mit dem Index-Selection-Equity:
Aktiver Dachfonds mit günstiger Kostenstruktur und Investments in Aktien-ETFs
Im Rahmen von aktivem Dachfondsmanagement wird dabei in Aktien-ETFs investiert.
Durch gezielte Anlageentscheidungen wird für den Fonds eine bessere Wertentwicklung im Vergleich zum Referenzwert angestrebt.
Der Index-Selection-Equity hat als Referenzwert den MSCI All Country World-Index (MSCI ACWI). Dieser Aktienindex bildet die Wertentwicklung von Unternehmen aus 23 Industrieländern (90 % Gewichtung) und 24 Schwellenländern ab (deren Gewicht rund 10 % im Index ausmacht).
Der Fonds bietet sowohl aktive Managementkomponenten als auch eine günstige Kostenstruktur.

ETF-Aktienfonds: Index-Selection-Equity
Zwei Investmentstile, ein Produkt
Anlagestrategie des Index-Selection-Equity
Mindestens 50 % bis maximal 100 % des Fondsvolumens werden in Regionen- und Länder-ETFs investiert. Für die Wertentwicklung dieses Teils des Fondsportfolios wird eine möglichst geringe Abweichung zum MSCI ACWI angestrebt.
Bis zu maximal 50 % wird daneben in Themen-ETFs investiert, abhängig von der Verfügbarkeit interessanter Investmentthemen. Dabei wird der Begriff „Thema“ bewusst breit ausgelegt, um möglichst keine chancenreichen ETFs auszuschließen. Beispielsweise können das ETFs sein, die in bestimmte Länder oder Branchen, in kleinere oder mittlere Unternehmen oder auch in Aktien besonders wachstumsstarker Unternehmen veranlagen.
Aktive Auswahl von ETFs und ihr Einfluss auf die Wertentwicklung
Die aktive Beimischung von ETFs im Themenbereich des Fondsportfolios zielt darauf ab, die Wertentwicklung des Referenzwertes zu schlagen. Dies wäre bei einer rein passiven Veranlagung (also ohne diesen Themenbereich) nicht möglich, weil passive ETFs im Normalfall unvermeidlich eine Wertentwicklung zeigen, die unter jener des Vergleichsindex (Benchmark) liegt, weil sie ja Verwaltungs- und Transaktionskosten haben, Marktindizes aber nicht. Im Gegenzug kann der Index-Selection-Equity deutlich besser, aber auch deutlich schlechter abschneiden als der MSCI All Country World-Index.
Auf diese Weise eine langfristig überdurchschnittliche Wertentwicklung zu erzielen, ist selbstredend eine ordentliche Herausforderung. Und sie ist es ganz besonders im gegenwärtigen Marktumfeld.
Die Aktienindizes sind stark von wenigen sehr großen Aktien getrieben.
Auf den entwickelten Aktienmärkten (vor allem in den USA) hat sich in den letzten Jahren ein Trend etabliert, der inzwischen ins Extrem gewandert ist: eine starke Outperformance der größten Aktien und ganz bestimmter Branchen (bestimmte Technologiezweige, speziell künstliche Intelligenz (KI)) gegenüber "dem Rest" des Aktienmarktes, insbesondere gegenüber den meisten kleineren und mittelgroßen Aktientiteln. Vielen ist der Begriff der "magischen Sieben" inzwischen geläufig: Sieben Börsenschwergewichte, die für den Löwenanteil der Aktienindex-Zugewinne in den USA in den letzten Jahren verantwortlich sind. Das kann und wird aller Wahrscheinlichkeit nach zwar nicht endlos weitergehen, stellt aber alle aktiven Manager vor große Herausforderungen.
Möglichkeiten, um in diesem aktuellen Marktumfeld besser zu sein:
Man gewichtet diese Aktien noch stärker im Fonds, als sie im Vergleichsindex ohnehin schon vertreten sind. Das aber ist unter dem Aspekt von Risikostreuung und Risikomanagement wenig empfehlenswert, zumal die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass dieser Trend früher oder später bricht, sei es für alle oder einige dieser Marktschwergewichte. Dann können aus den Börsenstars von heute die teuren Flops von morgen werden. Gewichtungen über ein bestimmtes Maß hinaus sind auch nicht einfach zu bewerkstelligen, weil der Index-Selection-Equity ja nicht in Einzelaktien investiert, sondern entsprechende ETFS mit sehr hohen Gewichtungen dieser Aktien finden muss. In diesen sind aber fast immer auch viele Aktien vertreten, die das Fondsmanagement gar nicht im Fondsportfolio haben möchte.
Man sucht aussichtsreiche Investmentthemen, die ähnlich stark oder noch stärker steigen als die aktuellen Börsenlieblinge. Genau das tut das Fondsmanagement im
So investierte bzw. investiert es unter anderem in Themen wie Digitalisierung, Cloud, Gesundheit,Index-Selection-Equity. oder in bestimmte Teile des Themengebietes KI.künstliche Intelligenz
Das Fondsmanagement agiert dabei sehr flexibel. Erkennt es, dass bestimmte Themen nicht (mehr) überdurchschnittlich gut laufen, trennt es sich auch recht schnell von ihnen.
Derzeit liegt der Anteil dieses Themen-Portfolios im Fonds bei rund 19 % – und damit im unteren Bereich der möglichen Bandbreite von 0 bis 50 %.
Beim nachhaltigen, verantwortungsvollen Investieren geht es im Kern um die gezielte Kanalisierung von Kapitalströmen, darum eine positive Auswirkung auf Nachhaltigkeitsthemen zu erwirken. Dafür ist es notwendig, sich mit jedem einzelnen Emittenten intensiv auseinanderzusetzen. Diese Einzeltitelanalyse ist die Voraussetzung für Anlageentscheidungen, bei denen Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt werden. Bei der Verwendung von ETFs wird hingegen ohne weitere Differenzierung in den gesamten Markt investiert – eben, weil der ETF in alle Titel investiert, die in einem Index enthalten sind. Damit sind zwangsläufig auch Titel umfasst, die im Rahmen eines nachhaltigen Investmentansatzes nicht berücksichtigt werden würden. Ein passiver ETF kann auch kein Engagement und Dialog mit den Unternehmen betreiben. Daher kann der Index-Selection-Equity nicht als nachhaltiges Investment konzipiert sein.
Anleger:innen, die bewusst nachhaltig investieren möchten, können aus einer breiten Palette an aktiv gemanagten, verantwortungsvollen Raiffeisenfonds wählen.
Ja! Um in den Index-Selection-Equity zu investieren, können Sie einen größeren Betrag als Einmalerlag anlegen oder Sie nutzen das Fondssparen. Das geht bereits ab 50 Euro monatlich. Sie können aber auch beide Möglichkeiten kombinieren. Ihr Ansparplan lässt sich jederzeit flexibel anpassen. Bitte beachten Sie, dass ein Fonds kein Sparbuch ist, nicht der Einlagensicherung unterliegt und Kapitalverluste möglich sind.
Bei aktivem und passivem Management sprechen wir von zwei unterschiedlichen Investmentstilen, deren Wahl von einigen Faktoren abhängt. Hier geht's weiter.
Es ist die Anlagestrategie des Index-Selection-Equity überwiegend in andere Investmentfonds anzulegen. Der Fonds weist eine erhöhte Volatilität auf, d. h. die Anteilswerte sind auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.