Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien
Der Fonds Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien möchte das mit dieser Region verbundene hohe Ertragspotenzial – unter Inkaufnahme der damit verbundenen Risiken – nutzen. Das Fondsmanagement konzentriert sich dabei auf fünf große Themenblöcke in den aufstrebenden Nationen Asiens und die damit verbundenen Investmentchancen.Dabei berücksichtigt es strikte Nachhaltigkeitskriterien und setzt das langjährig bewährte und wiederholt ausgezeichnete Nachhaltigkeits-Investmentkonzept ein.
Fondsporträt & Investmentschwerpunkte
Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien
Der Aktienfonds veranlagt nachhaltig und richtet den Fokus auf die
China, Indien, Taiwan, Südkorea sowie die ASEAN-Staaten (Indonesien, Malaysia, Thailand und die Philippinen).Schwellenländer Der Fonds konzentriert sich auf fünf große Themenblöcke: technologischer Wandel, Klimawandel, Gesundheit sowie sozialer und demografischer Wandel.
Der Fonds investiert nur in Unternehmen, die nach ESG-Kriterien ein Investment rechtfertigen.
Den damit verbundenen hohen Ertragschancen für Investoren stehen entsprechende erhöhte Risiken gegenüber, etwa größere Kursschwankungen, Wechselkursrisiken und das Risiko von Wertrückgängen bis hin zu Kapitalverlusten. Ein langfristiger Anlagehorizont (zumindest 10 Jahre) ist unbedingt angeraten, wie generell bei Aktieninvestments.
Podcast: Wo gibt es die nächste Börsen-Party?
Fondsmanager Leopold Quell spricht im KURIER und kronehit-Podcast "Ziemlich gut veranlagt" über die Investmentchancen im asiatischen Tech-Bereich.
Warum schätzen wir diese Themenschwerpunkte für Asiens Unternehmen als langfristig besonders aussichtsreich ein?
Technologischer Wandel: Unternehmen aus Asien sind auf vielen Gebieten zu globalen Markt- und/oder Technologieführern aufgestiegen (z. B. Digitalisierung, Big Data, Automatisierung, intelligente Städte) und ständig kommen neue Bereiche hinzu.
Klimawandel und Umweltschutz: Erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft, Recycling usw.: Bei vielen Technologien und generell bei Umweltschutz und nachhaltigerem Wirtschaften hat Asien gegenüber Europa noch einen großen Nachholbedarf. Viele asiatische Staaten unternehmen aber starke Anstrengungen, diese Lücken zu schließen. Das bedeutet ein entsprechend hohes Potenzial für Unternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind. Zugleich übernehmen auch auf diesen Gebieten asiatische Unternehmen zunehmend die technologische Führerschaft oder sie sind bzw. werden zu den weltgrößten Anbietern mit entsprechenden Kostenvorteilen.
Gesundheit: Anders als in Europa wächst die Bevölkerung in vielen Ländern Asiens noch und sie wird im Durchschnitt zugleich auch immer älter. Mit dem steigenden Wohlstand greifen parallel dazu auch moderne „Zivilisationskrankheiten“ verstärkt um sich. Die Gesundheitssysteme befinden sich in vielen asiatischen Ländern aber noch im Auf- oder Ausbau. Das eröffnet hohes Markt- und Wachstumspotenzial für Unternehmen beispielsweise in den Bereichen Diagnostik, Biotechnologie, vorhersagende Analytik, Fitness, Arzneimittel.
Sozialer und demografischer Wandel: In vielen asiatischen Ländern wächst die Mittelschicht rasant und mit ihr die Nachfrage nach Konsumgütern und Dienstleistungen. Das betrifft besonders die Bereiche Tourismus, Konsumgüterherstellung, Altenpflege, Aus- und Weiterbildung, Immobilien.

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Schwellenländer: Aktuelle Marktsituation und Ausblick
Trotz des Iran-Krieges und der damit verbundenen Blockade der Straße von Hormus zeigen sich die Aktienmärkte und auch die Volkswirtschaften der Schwellenländer Asiensinsgesamt recht widerstandsfähig. Allerdings gibt es dabei deutliche Differenzen zwischen einzelnen Staaten und Branchen. Länder, die stark auf Öl- und Gasimporte aus der Golfregion angewiesen sind, erleben größeren volkswirtschaftlichen Stress und auch ihre Währungen, Anleihe- und Aktienmärkte stehen tendenziell unter größerem Druck.
Das betrifft beispielsweise Indien. Das Fondsmanagement schätzt Indiens Aussichten langfristig unverändert sehr positiv ein, ist kurz- und mittelfristig aber etwas vorsichtiger gestimmt. Sie bevorzugen aktuell eher Aktien von indischen Klein- und Mittelunternehmen.
Korea spürt die Verknappung bzw. Verteuerung von Öl- und Gaslieferungen ebenfalls, doch ist dies im Aktienindex nicht sichtbar. Dort dominieren die boomenden Chiphersteller, wie Samsung und SK Hynix das Bild. Dass Unternehmen, die stark von den massiven Investitionen in „künstliche Intelligenz“ profitieren, derzeit ganz oben in den Performanceranglisten stehen und damit die deutlich weniger euphorische Kursentwicklung vieler anderer Branchen und Unternehmen überdecken, ist ein weltweites Phänomen und beispielsweise auch in China zu beobachten.
In China leiden viele Unternehmen weiterhin unter den Nachwirkungen der Immobilienkrise bzw. unter dem eher gebremsten inländischen Konsum und geringer Profitabilität. Im Technologiebereich, speziell in der Mikrochipherstellung und bei damit zusammenhängenden Unternehmen laufen die Geschäfte deutlich besser, weshalb diese Bereiche derzeit auch vom Fondsmanagement bevorzugt werden.
An Asiens weiterem Aufstieg wird auch die aktuelle Krise um den Iran und die Straße von Hormus wenig ändern. Kurz- und mittelfristig belasten die dortigen Entwicklungen allerdings die Volkswirtschaften und das umso mehr, je länger die Blockade der Handelswege anhält, die im Übrigen ja auch andere notwendige Güter umfasst, wie etwa Düngemittel oder wichtige Komponenten für die chemische Industrie. Im Gegenzug könnte eine rasche Beilegung des Konflikts im Mittleren Osten neue positive Impulse liefern.
ESG-Kriterien für Asiens Unternehmen
Unternehmen in Asien stellen sich dabei auch zunehmend ESG-Themen, sowohl aus Eigenantrieb als auch aufgrund regulatorischer Vorgaben in vielen ihrer weltweiten Absatzmärkte. Ihre zunehmende wirtschaftliche Stärke erlaubt es ihnen auch, mehr auf diesem Gebiet zu investieren. Das betrifft beispielsweise höhere Umweltschutzstandards, Sozialleistungen, Gleichberechtigung, Arbeitsbedingungen, und gute Unternehmensführung.
Verantwortungsvoller zu wirtschaften, wird auch für Asiens Unternehmen immer wichtiger, um die eigene Wettbewerbsposition und die Zukunftsfähigkeit zu stärken und um den Zugang zu bestimmten Märkten, Finanzquellen und Kundengruppen zu bewahren.
Indem bei der Aktienauswahl ESG-Kriterien zum Tragen kommen, lässt sich dieser Übergang zu mehr
Wirkungsmessung

Worauf Sie besonders achten sollten:
Investments in den Fonds unterliegen den für Aktienmärkte typischen Risiken (z. B. Kursschwankungen, Währungsrisiken). Diese gelten selbstverständlich auch für Unternehmen, die nach ESG-Kriterien ausgewählt werden.
Neben den generell mit Aktieninvestments verbundenen Risiken sind bei diesem Fonds auch erhöhte regulatorische und politische Risiken, eine oftmals noch geringere Transparenz bei vielen Unternehmen und eine tendenziell geringere Rechtssicherheit in den jeweiligen Ländern einzubeziehen.
Der Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien weist eine erhöhte Volatilität auf, d. h. die Anteilswerte sind auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.