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Raiffeisen-Zentraleuropa-ESG-Aktien im Überblick

  • Attraktive Wachstumsregion, die sich bei Einkommen und Wirtschaftskraft weiterhin an den EU-Durchschnitt heranarbeitet

  • Starke EU-Förderungen unterstützen den Konvergenzprozess und das Wachstum

  • Konzentration auf wirtschaftlich stabile und wachstumsstarke Länder Zentraleuropas (z. B. Polen, Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn)

  • Ukrainekrieg drückt (noch) auf die Stimmung der Investor:innen, eröffnet aber bei einer Beilegung auch zusätzliches Ertragspotenzial

  • Neuerliche Energiepreisanstiege könnten Konsument:innen und Unternehmen verstärkt belasten

  • Jahrzehntelang gewachsene regionale Expertise und wiederholt ausgezeichnete Nachhaltigkeitskompetenz der Raiffeisen KAG

  • Hohe Kontinuität im Fondsmanagement

Anlageschwerpunkt Zentral- und Osteuropa

Der Raiffeisen-Zentraleuropa-ESG-Aktien konzentriert sich auf die wirtschaftlich erfolgreichen und politisch stabileren Staaten Zentral- und Osteuropas. Er investiert dabei bevorzugt in jene Länder Zentral- und Osteuropas, die ein möglichst gutes und solides Wachstumspotenzial und vorteilhafte politische und institutionelle Rahmenbedingungen aufweisen. Im Fokus stehen daher derzeit vor allem Aktien von Unternehmen, die ihren Sitz oder Tätigkeitsschwerpunkt in Polen, Österreich, Ungarn, Tschechien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Litauen, Lettland und Estland haben. Unternehmen außerhalb dieser Länder kommen unter Umständen aber auch infrage, wenn sie signifikante Anteile ihres Geschäfts in der Region tätigen.

Raiffeisen-Osteuropa-Aktien

Raiffeisen-Zentraleuropa-ESG-Aktien

Fonds im Detail

Was macht die Region für Aktieninvestments so interessant?

  • Konvergenztrend: Länder der Region wachsen stärker als die „alten“ EU-Staaten und nähern sich in der Wirtschaftsleistung pro Kopf dem EU‑Durchschnitt, stark unterstützt durch EU‑Finanzhilfen.

  • Hohe Investitionsdynamik in Infrastruktur, Energie‑Umbau und Digitalisierung.

  • Hohe Bewertungsabschläge in Phasen geopolitischer Unsicherheit bieten interessante langfristige Kaufgelegenheiten.

  • Im Fokus stehen vor allem Unternehmen, Branchen bzw. Länder, die vom Konvergenzprozess, Infrastruktur‑ und Investitionsprogrammen profitieren, beispielsweise vom Umbau der Energie‑ und Transportinfrastruktur, aber auch solche, die starkes Wachstum versprechen, beispielsweise im Technologiesektor.

Ziel ist es, in den kommenden Jahren an der Konvergenz- und Wachstumsdynamik in Zentral- und Osteuropa zu partizipieren.

Zum Interview mit Fondsmanager András Szálkai

Regionalexpertise mit Nachhaltigkeit vereint

Neben langjähriger Expertise für die Region, getragen von einer hohen personellen Kontinuität im Fondsmanagement, punktet der Fonds mit einem nachhaltigen Investmentkonzept nach ESG-Kriterien.

Der Raiffeisen‑Zentraleuropa‑ESG‑Aktien leistet seinen Beitrag dazu und ermöglicht es Investor:innen, in verantwortungsbewusst agierende Unternehmen in der Region zu investieren und damit verantwortungsvolleres Wirtschaften zu unterstützen und zu fördern. Der Fonds verfolgt zielgerichtete Ausschlusskriterien für die Investitionen in sehr umweltschädliche oder sozial problematische Aktivitäten (z. B. Kohle und bestimmte fossile Energieträger). Ziel ist, langfristig widerstandsfähigere Geschäftsmodelle zu fördern und gleichzeitig positive Beiträge zu regionalen Nachhaltigkeitszielen (Infrastruktur, Energieeffizienz, soziale Stabilität) zu ermöglichen. Daher legt der Fonds großen Wert auf nachhaltige Wachstumstreiber (z. B. Energieeffizienz, Infrastruktur‑Modernisierung, Digitalisierung, Gesundheit).

Aktuelle Markttrends und Ausblick

Die meisten Aktienmärkte der Region haben in den letzten Jahren stark zugelegt. Steigende Unternehmensgewinne, aber auch Hoffnungen auf ein Ende des Ukraine‑Kriegs und auf starke Wirtschaftsimpulse vom Wiederaufbau des Landes sowie die angekündigten massiven Investitionsprogramme der EU und Deutschlands waren zentrale Treiber dafür. Hinzu kam, dass die Aktienmärkte in Zentral- und Osteuropa überaus günstig bewertet waren im Vergleich zum globalen Durchschnitt. Einen Teil dieses Bewertungsabschlages haben sie inzwischen aufgeholt, aber ein erheblicher Teil davon besteht noch immer.

Die langfristigen Wachstumstreiber der Region sind intakt, was aber nicht bedeutet, dass sich die Kursanstiege nahtlos fortsetzen oder in gleichem Tempo weitergehen werden. Kurskorrekturen sind jederzeit möglich und mit dem Iran-Krieg drohen neue Herausforderungen durch steigende Preise und/oder Lieferengpässe für Öl und Gas, Düngemittel und viele andere Produkte. Viel wird daher für die Region und weltweit davon abhängen, wie schnell der Iran-Krieg beigelegt und die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Je später dies erfolgt, umso größer die Risiken für Wirtschaft und Aktienkurse.

Positive Impulse könnten vom jüngst erfolgten Regierungswechsel in Ungarn ausgehen. Das gilt vor allem dann, wenn im Zuge dessen Milliarden an EU-Fördermitteln nach Ungarn fließen, die Brüssel bislang zurückgehalten hatte, vor allem aufgrund von Mängeln in der Rechtsstaatlichkeit in Ungarn. Davon könnten auch Unternehmen in anderen Ländern der Region profitieren.

Wir betrachten Zentral- und Osteuropa als eine bei internationalen Finanzakteuren derzeit weiterhin unterrepräsentierte und wohl auch vielfach unterschätzte Region, die auf ihre (Wieder-)Entdeckung wartet.

Wirkungsmessung

Grafik mit 4 Elementen. Ganz links: CO2 Emissionen um 74 % weniger und die Abfallmenge - symbolisiert durch Mülleimer - um 92 % weniger, rechts steht 95 % weniger Energieverbrauch - wird symboliisiert durch einen Strommasten, darunter steht 94 % weniger Wasserverbrauchs - symbolisiert durch das Bild eines Wassertropfens.
Die Wirkung wird jährlich von der Raiffeisen KAG berechnet. Die ausgewiesenen Daten beziehen sich auf die Unternehmen im Aktienportfolio des Raiffeisen-Zentraleuropa-ESG-Aktien im Vergleich zum Aktien-Gesamtmarkt. Um die Wirkung der Aktien- und Unternehmensanleihen-Investments im Fonds zu errechnen, wurden die Nachhaltigkeitskennzahlen von Unternehmen aus deren Nachhaltigkeitsberichterstattung übernommen. Die CO2-Emissionen werden üblicherweise in Tonnen CO2-Äquivalenten, der Energieverbrauch in MWh, die Abfallmenge in Tonnen und der Wasserverbrauch in m³ angegeben. Die Kennzahlen der einzelnen Unternehmen wurden mit deren Gewicht im Fonds bzw. im Gesamtmarkt multipliziert, normalisiert und die Ergebnisse pro Kennzahl miteinander verglichen.

Fazit

Mit dem Raiffeisen-Zentraleuropa-ESG-Aktien können Anleger:innen, die sich der Risiken eines regionalen Aktieninvestments bewusst sind und die mit einem Aktieninvestment verbundenen Risiken in Kauf nehmen, an der wirtschaftlichen Entwicklung Zentraleuropas teilhaben lassen. Der Aktienfonds punktet dabei vor allem mit zwei Kernkompetenzen der Raiffeisen KAG: der Expertise für europäische Schwellenländer sowie jener für nachhaltiges, verantwortungsbewusstes Investieren.

Der Raiffeisen-Zentraleuropa-ESG-Aktien weist eine erhöhte Volatilität auf, d. h. die Anteilswerte sind auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Dieser Inhalt ist nur für institutionelle Anlegerinnen und Anleger vorgesehen.

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